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Mein Weg zum Jazz (Teil 12) - Von den Original Skiffle Cops zum Oldtime JazzHeinrich WinckelmannDas alles hielt einige Jahre vor - der Blick war jedoch immer weiter auf den richtigen Oldtime-Jazz gerichtet. Ich wollte unbedingt auch Jazz auf dem Banjo begleiten können, suchte mir in Jazzlokalen die Banjospieler heraus und nahm so einige wenige Stunden bei Thomas Pieper am Krohnskamp in Winterhude, der damals bereits Jungstar war. Heute als Tommy Pieper und namhafter Schauspieler, z.B. auch als Synchronstimme für "Alf" berühmt. Ich meine, Thomas Pieper spielte damals bei der Old Merry Tale Jazzband. Einige weitere Stunden bekam ich von Andreas Gerstenberg, einem ebenfalls damals aktiven guten Banjospieler. Noch heute kann ich das Banjosolo für "When the Saints go marching in" spielen, das Andreas mit mir einpaukte. Und dann war es soweit - die erste Jazzband wurde im Keller der Dorotheenstraße gegründet. Dank sei hier noch der über dem Keller wohnenden Frau Engelke gesagt, die allwöchentlich den Jazzabend bis 22 Uhr unter sich duldete. Die vielen Untermiet-Damen in der Drößlerschen Wohnung direkt über dem Keller scherten mich nicht so sehr, da dort häufigst wechselnde Bewohner residierten. Es kam übrigens nie eine einzige Klage aus dem ganzen Haus über zu laute Kellermusik oder wechselnde Kellerbesucher. Ein Klavier mußte besorgt werden, dann die Treppen und Gänge bis in die hinterste Jazzkellerecke transportiert werden. Wie oft der Keller neue uralte Klaviere sah, kann ich nicht mehr sagen, die alten Schinken waren kaum noch stimmfähig und wurden dauernd ausgewechselt. Klavierschleppen war also von Zeit zu Zeit angesagt. Mit den Namen der Mitjazzer ist es nach so langer Zeit schwierig - meistens kannte man nur die Vornahmen - manche wechselten wieder so schnell, daß für Namensmerkung kaum Zeit blieb. (1998-12-24) Informationen und Fotos von Jazzbands und Jazzmusikern findet Ihr im |
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