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Mein Weg zum Jazz (Teil 05) - Gitarrenunterricht bei Musik-Müller in BarmbekHeinrich WinckelmannIch war so gegen sechzehn Jahre alt, es muß also neunzehnhundertsiebenundfünfzig gewesen sein. Die Gitarre sollte es sein. Nur, Vater Henry wollte nichts mehr investieren, als alter Kaufmann tat ihm immer noch die Fehlinvestition mit der Geige leid. Also, das höchste der Gefühle: Gitarren-Kurs bei Musik-Müller in der Barmbeker Fuhlsbüttelerstraße mit einer Wandergitarre als Leihinstrument. Zu zehnt saß man dort im Kreise und zupfte lauthals singend "Mein Vater war ein Wandersmann" und ganz zeitgemäß "Tiritomba". Das machte ich den ganzen Kurs über und erwarb einige Grundfertigkeiten auf der Gitarre. Nur, das Leihinstrument war fort, als der Kurs zu Ende ging. Da mich der Oldtime-Jazz so faszinierte lag es nun für mich nahe, das Banjo erlernen zu wollen. Hatte mich doch Johnny St. Cyr und sein Banjo von den Armstrongschen Hot-Five und Hot Seven mehr als fasziniert. Nun war aber vollends Schluß mit Vater Henrys Musikinstrumenten-Investitionen. Für ein Banjo, das damals in der einfachsten Form DM 75,- kostete, hieß es eigenen Schweiß vergießen; und zwar nicht zu knapp. Zudem ein Banjo, also ein entartetes Negerinstrument, so etwas wie vier über eine Kalebasse mit Handgriff gezogene Saiten. (1998-12-24) Informationen und Fotos von Jazzbands und Jazzmusikern findet Ihr im |
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