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Die Geschichte der Hamburger Jazzszene - Teil 08Gabriele Benedix5.2 Präsenz in den Printmedien Wie bereits im Hörfunk zeigt die Resonanz auf die verschickten Fragebögen an die Printmedien im Hamburger Raum deren Stellenwert des Jazz. Es wurden die Monats- Wochen- und Tagespresse befragt; von insgesamt 17 antworteten vier der fünf Monatsmedien, eine der fünf Tageszeitungen und kein Wochenblatt. Die Tageszeitung hat einen lokalen Kulturbereich über 25 %. Zum Verhältnis der Jazzanteile wurden keine direkten Zahlen genannt: Traditioneller Jazz wird gar nicht, neue Entwicklungen wenn möglich immer berücksichtigt. Der Jazz hat allerdings keinen festen Platz in der Zeitung und wird von Freien Mitarbeitern übernommen. Der befragte Redakteur gibt an, die Themen nach subjektivem Empfinden von freier Musik auszuwählen. Bei fehlendem zeitgenössischen Verständnis sind vergangene große Leistungen Voraussetzung. Hamburger Musiker werden nur präsentiert, wenn sie etwas besonderes machen. Die Monatszeitungen geben an, 100 % über Kultur zu berichten. Der prozentuelle Anteil an Jazz liegt zwischen fünf und fünfzehn Prozent. Die überwiegend freien Mitarbeiter geben Konzertankündigungen, Musikerporträts seltener Plattenkritiken. Als Kriterien für die Themenauswahl wird neben Bekanntheitsgrad und persönlichem Interesse der Bezug auf Hamburg genannt. So gaben auch alle vier an, Hamburger Bands zu präsentieren. Im Verhältnis zu den nationalen und internationalen Interpreten, ist ihr Anteil jedoch sehr gering: Er liegt zwischen zwei und zehn Prozent. Eine Zeitschrift gibt an, sechs Plattenkritiken jeden Monat über Hamburger Musiker zu machen. Der Anteil an Jazz wird nicht näher angegeben. Auszüge aus der Diplomarbeit und mit freundlicher Genehmigung von Gabriele Benedix (1999-08-23) Informationen und Fotos von Jazzbands und Jazzmusikern findet Ihr im |
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