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Geisler, Ladi (*1927)

guitar, composer, leader

Ladi GeislerLadi Geisler, geboren am 27.11.1927 in Prag (Tschechei), ist er einer der profiliertesten und versiertesten Instrumentalisten der deutschen Nachkriegs-Musikszene.

1946 kam Autodidakt Geisler aus der Kriegsgefangenschaft in Dänemark nach Hamburg – mit einer selbstgebauten elektrischen Gitarre. Er wurde als Mitglied des Horst Wende Trios schnell bekannt, und die Band wurde vom NWDR engagiert. Es folgte ein Dauer-Engagement im Nachtlokal Tarantella, wo er unter anderem Freddy Quinn kennenlernte. Dies sollte eine Begegnung mit Folgen sein, denn auf fast allen Freddy-Platten bis Mitte der 60-er Jahre hieß der Gitarrist Ladi Geisler.

1955 erhielt Ladi Geisler eine Festanstellung beim NDR, kam in Kontakt mit Hans 'James' Last und wurde von nun an regelmäßig als Session-Gitarrist von Polydor, Teldec, Philips und Electrola gebucht. In dieser Zeit begann auch die Zusammenarbeit und Freundschaft mit Bert Kaempfert. Bis zu dessen Tod war es Geisler, der für den typischen 'Knack-Bass' bei den Kaempfert-Aufnahmen sorgte. Auch Helmut Zacharias, Greetje Kauffeld, Hildegard Knef, die Kettels gehörten zu den Künstlern, mit denen er arbeitete.

An über 1.500 Aufnahmen wirkte Geisler jährlich mit – Schlager, Rock'n'Roll, Beat, Jazz, Unterhaltungsmusik. So verbreitete sich sein exzellenter Ruf schnell auch international.

Der Vollblutmusiker Geisler, dessen Vorbilder Django Reinhardt, Joe Pass sind, war aber nicht nur im Studio aktiv. Er begleitete viele Künstler auf Tourneen, wie Jean-Claude Pascal, Abi & Esther Ofarim, Bert Kaempfert und Freddy Quinn. Mit dem Orchester Alfred Hause reiste er 1988 und 1990 durch Japan, überall frenetisch gefeiert.

Auch in seinem eigenen Studio 17, als Moderator einer Jazz-Hörfunksendung und Bandleader seines eigenen Trios gab der Kult-Gitarrist und Swing-Fan später seine überragenden Kenntnisse und besonderen Vorlieben weiter.

Im Rahmen einer NDR 90,3 Radiosendung am 27. Januar 2003 aus dem Hamburger Alsterpavillon (ALEX) wurde der Louis Armstrong-Gedächtnispreis 2003 von Swinging-Hamburg e.V. von der Tochter Bert Kaempferts, Doris Kaempfert, an Ladi Geisler verliehen.

BANDS:
Günter Fuhlisch-Ladi Geisler Quintett
Ladi Geisler's New Latin Quintet
Ladi Geisler Swingtett
Vive Django
Swinging Haspa (als Gast)
Horst Wende Trio

(2001-01-01)

Informationen und Fotos von Jazzbands und Jazzmusikern findet Ihr im
Bandlexikon und im Musikerlexikon

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